35. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik erfolgreich eröffnet

35. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Quelle: heidemarie baier / pixelio.de

Kulturliebhaber aus ganz Europa haben auf diesen Moment gewartet. Die 35. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sind gestern mit einer Telemann-Oper eröffnet worden. Der Intendant Allessandro De Marchi konnte sich eines vollen Erfolges erfreuen. Das Publikum am Mittwochabend war durch die Bank weg begeistert. Wie in jedem Jahr laufen die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik unter einem Motto: Sternstunden. Die Besucher der 35. Innsbrucker Festwochen dürfen sich auch in diesem Jahr auf ein perfekt abgestimmt und einmaliges Programm freuen. So stehen zum ersten Mal vier Opern auf dem Festwochenkalender. Das Landestheater hat mit den vier Barockopern so seine eigenen Sternstunden. Denn neben den Telemann Opern „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ und „Pimpinone“ werden auch „Romolo ed Ersilia“ von Hasse und „La Calisto“ von Francesco Cavalli für jede Menge Gesprächsstoff sorgen. Vor allem „La Calisto“ ist jetzt schon viel im Gespräch. Zum einen wird diese Oper nämlich im Innenhof der Theologischen Fakultät aufgeführt, was gekonnt das Thema der Sternstunden wiederspiegelt und zum anderen bekommen hier großartige Nachwuchstalente die Möglichkeit ihr Können einem namhaften und kulturell einflussreichem Publikum zu präsentieren.

Eröffnet wurden die 35. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik durch den Bundespräsidenten Heinz Fischer. Der Festakt wurde auf dem Schloss Ambras vollführt. In den Eröffnungsreden wurde immer wieder das Motto Sternstunden in gekonnter Weise aufgegriffen und mit verschiedenen Themen verknüpft. So verknüpfte der Quantenphysiker Anton Zeilinger in seiner Rede die Sternstunden der Musik mit seinem geliebten Metier der Naturwissenschaft. Bis zum 28. August werden nun in einem reichhaltigen Programm Prominenz und Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Als Spielstätten dienen auch in diesem Jahr wieder viele unterschiedliche historisch denkwürdige Orte. So werden die Aufführungen neben dem Schloss Ambras unter anderem in der Hofburg, dem Tiroler Landestheater und der Jesuitenkirche stattfinden. Abschließend kann man sagen, dass Innsbruck in den nächsten Wochen jede Menge Sternstunden erfahren und das ein oder andere Herz höher schlagen lassen wird.

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